Erfolgsgeschichte ASKANIA

 

Timeline

1230
Januar 1

Gründung Berlins durch die Askanier

Gründung Berlins durch die Askanier
Der älteste und bekannteste Angehörige des alten, ursprünglich aus Schwaben stammenden Grafen- und Fürstengeschlechts der Askanier, Albrecht der Bär, war Gründer der Mark Brandenburg und Berlin. Er trug zunächst den Titel „Markgraf von Brandenburg“. In dieser Zeit erhielt Spandau im Jahr 1232 von den Askanierfürsten das Stadtrecht und am 28.10.1237 wurde die Doppelstadt Berlin/Cölln erstmals urkundlich erwähnt. Die ersten Einwohner Berlins kamen aus dem Schwabengau, dem Gebiet zwischen Harz und Aschersleben, wo die Askanier ihre Stammsitze und Güter hatten. Der rasche Aufstieg von Berlin/Cölln war einerseits der verkehrsgünstigen Lage zu verdanken aber auch der außergewöhnlichen Förderung und Begünstigung durch die askanischen Landsherren. Der Name „Berlin“ dürfte eine Kurzschreibung von „Berlingerhof“ in Baden sein. Der Name Berlin ist suebisch/schwäbisch und kommt in Baden-Württemberg überall als bürgerlicher Ortsname vor.
1847
Oktober 5

Carl Bamberg erblickt das Licht dieser Erde

Carl Bamberg erblickt das Licht dieser Erde
Der 1847 geborene Carl Bamberg, Sohn eines Tuch- und Uhrmachers aus der thüringischen Kleinstadt Kranichfeld war Gründer der Bamberg-Askania-Werke. Er ging von 1862 bis 1866 bei dem Hof- und Universitätsmechaniker Carl Zeiss in Jena in die Lehre und nahm zusätzlich bei Ernst Abbe Privat-Unterricht. So konnte er nach seinem erfolgreichen Abschluss seiner Feinmechanikerausbildung von 1866 bis 1868 in Jena studieren. In Cuxhaven entwickelte er seinen ersten Zeitball. Exkurs: Ein Zeitball ist ein kugelförmiger Körper von etwa einem Meter Durchmesser, der durch seine Abwärtsbewegung Punkt zwölf Uhr mittags den Schiffen ein gut sichtbares Zeitsignal gibt. Die von Carl Bamberg erstellte Hamburger Zeitball-Anlage war bis 1934 in Betrieb. 1871 gründete er dann die Werkstatt Carl Bamberg für Präzisionsinstrumente in der Linienstraße 158 in einer Remise im Hinterhof.
1871
Oktober 5

Carl Bamberg geht ans Werk

Carl Bamberg geht ans Werk
Der erste Auftrag war relativ unspektakulär: Die Reparatur eines Stativkopfes für die Kaiserliche Admiralität. Diese war begeistert und bestellte in großem Maße Marinekompasse, Chronometer und Deckwatches. Es folgte ein Ansturm von Marineaufträgen der Reichsmarine, astrophysikalischen Warten und vielem mehr. Erstmals im Ausland erzielte Bamberg 1876 gleich große Erfolge – auf der Internationalen Ausstellung in London und auch auf der Weltausstellung in Philadelphia. Zu den nautischen Instrumenten kamen jetzt auch die Arbeiten für Sternwarten, unter anderem für die Urania Sternwarte.
1888
Oktober 5

Vom Hinterhof zur Weltmarke

Vom Hinterhof zur Weltmarke
1888 zog das Unternehmen aus Platzmangel in die heutige Bundesallee. Neue Partner wie Siemens & Halske, die Glaswerke Schott uvm. machten eine Vergrößerung dringend notwendig. 1892 ging die Geschäftsleitung an seine Frau Emma Bamberg und 1904 an Paul Bamberg über, der fortan Partner wie Graf Zeppelin mit Kompassen, Chronometern und nautischen Instrumenten belieferte. Von 1912 bis 1945 leitete Max Roux das Unternehmen und fusionierte mit der Central-Werkstatt Dessau und firmierte unter Askania Werke AG. Zu dieser Zeit hatten die Instrumente und Erzeugnisse längst Weltruhm erlangt. Askania wuchs und hatte Ende der 20er Jahre Zweigstellen in Paris, Houston/Texas und Chicago/Illinois. Von besonderer Bedeutung war in dieser Zeit die Entwicklung von Filmkameras, Vermessungsgeräten, Borduhren und Bordinstrumenten. Kaum ein Flugzeughersteller wollte auf Askania verzichten, so dass die Piloten der Lufthansa fast immer auf Instrumente von Askania schauten. Ein weiterer Höhepunkt waren die Olympischen Spiele von 1936, bei denen die Zeiten mit Messinstrumenten und Filmaufnahmen mit Kameras von Askania aufgenommen wurden.
1945
Oktober 5

In alle Welt verstreut

In alle Welt verstreut
Ab 1945 begann der Wiederaufbau. In der Folge wurde Askania in alle Winde verstreut. So wurde aus dem früheren Uhren-Werk in München ein Askania-Reglerwerk. In Berlin zog Askania 1959 von Friedenau in eine moderne Fabrik nach Mariendorf und lieferte beispielsweise Observatorien nach Caracas/Venezuela und Zenit-Teleskope, Meridiankreise, Doppelastrographen und Passageinstrumente nach Australien. Die 1947 gegründete Askania Bodenseewerk AG wurde 1954 von der Perkin–Elmer Corp. USA übernommen und auch in der ehemaligen DDR überlebten zwei Nachfolger der Askania-Werke in Brieselang und Teltow als VEB-Betriebe. Seit 1992 gibt es die Gerätetechnik Brieselang.
2004
Oktober 5

Wieder in Berlin

Wieder in Berlin
Schließlich wurde im Jahr 2004 die Askania AG in Berlin von acht Aktionären mit Leonhard R. Müller als Vorstandsvorsitzenden, wieder neu gegründet. 2006 wird in Berlin-Friedenau, nur einen Steinwurf von den alten Askania-Werken entfernt, die Tradition der Askania-Instrumententechnik als Uhrenmanufaktur fortgeführt. Zu den ersten Kunden zählten neben vielen Berlinern die tschechische Luftwaffe sowie das Sultanat Oman. 2007 eröffnete Askania seinen Flagshipstore in den bekannten Hackeschen Höfen und empfängt dort Tausende Besucher aus allen Erdteilen. Aus räumlichen Gründen erfolgt 2013 der Umzug zum Lützowplatz in Berlin Tiergarten. Die Manufaktur wird in die Hackeschen Höfe verlegt und in der City West, der Uhlandstraße, wird der Uhrensalon eröffnet.
2006
Oktober 5

Eine Hommage an das Brandenburger Tor

Eine Hommage an das Brandenburger Tor
Seit 2006, präsentiert die ASKANIA AG jedes Jahr ein neues Uhrenmodell der QUADRIGA-Reihe mit besonderen Funktionen und einer strengen Limitierung als Hommage an das Brandenburger Tor. Die Präsentation wird begleitet von einem edlen Weingut. So ist Askania eine Uhrenmarke mit einzigartiger Tradition und Ausstrahlung von Weltruf für besondere Menschen mit Stil, Anspruch und Charakter.
2008
Oktober 5

Der ASKANIA-Award

Der ASKANIA-Award
Wir sehen uns als die geistigen Urenkel Carl Bambergs und sind glücklich, die Tradition dieser einmaligen Berliner Weltmarke weiterführen zu dürfen. Dazu zählen auch kulturelle Events. So verleiht die ASKANIA AG seit 2008 in guter Filmtradition alljährlich vor Beginn der Berlinale den ASKANIA-Award an Künstler, die sich um den deutschen Film verdient gemacht haben.